Cornelia Böhnisch & Katharina Schrott
Rauschen

Einen besonderen Rahmen in einer einmaligen Atmosphäre bietet die Kollegienkirche für die performative Installation Rauschen. Mehrere Performer*innen bringen Bänder aus der rhythmischen Sportgymnastik in kontinuierliche Schwingung. Angetrieben von der Kraft elektronischer Musik zeigen die Bänder verschiedene Schattierungen von Bewegungsmustern: Kreise, Spiralen und Wellen gehen mal sanft, mal abrupt ineinander über, ein pulsierend-organisches Gebilde erwächst. Rauschen zeigt Muster, die tief in uns eingeschrieben und überall in der Natur zu finden sind. In der minimalen Verschiebung von Parametern wie Geschwindigkeit und Intensität lässt sich das titelgebende Rauschen erahnen.
Die beiden Choreographinnen Cornelia Böhnisch und Katharina Schrott erkunden in ihrer künstlerischen Praxis die dynamische Beziehung zwischen Körper, Bewegung und Materialien. In ihrer Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien (Textil, Ton, Flüssigkeiten) entstanden zahlreiche Produktionen, die zu tiefgreifenden somatischen Erfahrungen einladen. Für ihre künstlerische Arbeit wurden sie 2022 mit dem Internationalen Hauptpreis für Kunst & Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg ausgezeichnet.
„Deshalb wird
Rauschen
auch als Materialchoreographie bezeichnet: ein Format, das dem Toihaus ein Alleinstellungsmerkmal in der Tanzszene beschert.“
– Salzburger Nachrichten
Konzept & Raum: Cornelia Böhnisch
Choreographie: Cornelia Böhnisch, Katharina Schrott
Performance & choreographische Entwicklung: Julie Carrere, Marta De Masi, Elena Francalanci, Lies Lambrecht, Olivia Mitterhuemer, Seraphim Schuchter
Musik: Jan Leitner
Musikdramaturgie: Yoko Yagihara
Dramaturgie: Felicitas Biller
Licht & Technik: Julian Besch, Robert Schmidjell
Mit Kompositionen von Jan Leitner
Eine Produktion des Toihaus Theaters Salzburg
Gefördert von: Stadt Salzburg, Land Salzburg und Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.

